Zunächst muss das im Rädergehäuse des Steyr 288 montierte Zwischen(zahn)rad wieder eingebaut werden. Die beiden dafür nötigen Kugellager habe ich im Zuge dessen ersetzt - die Drehbewegung ist nun wieder völlig gleichmäßig und geräuschlos.
Im ersten Schritt wird das Rädergehäuse auf das untere Motorgehäuse aufgesetzt. Da es nach unten den Abschluss zum unteren Motorgehäuse darstellt (die Dichtung wurde bereits beim Zusammenbau von oberen und unteren Motorgehäuse verbaut), muss die entsprechende Fläche hier noch mit Curil behandelt werden. Zur Abdichtung nach hinten zum oberen Motorgehäuse wird die dafür vorgesehene Dichtung eingesetzt. Dann kann das Rädergehäuse verschraubt werden. Wie schon bei der Demontage erwähnt, möchte ich besonders auf die Schraube hinter dem Nockenwellen(zahn)rad und durch die Welle des Zwischen(zahn)rads hinweisen.
Beim Einsetzen der verschiedenen Zahnräder ist besonders darauf zu achten, dass Nockenwelle und Kurbelwelle korrekt zueinander stehen. Dies wird dadurch gewährleistet, dass man den Motor an den oberen Totpunkt des 1. Zylinders dreht. Dann müssen alle Markierungen übereinander stehen.
Die beiden Sicherungsbleche für das Nockenwellen(zahn)rad habe ich neu gefertigt, da mir beim Aufbiegen der Ecken diese teilweise abgebrochen sind.
Zuletzt wird dann noch der Abschlussdeckel vor der Nockenwelle und der vordere Abschlussdeckel der Kurbelwelle mit den passenden Dichtungen montiert.



