Der von mir konstruierte "Laufkran für Arme" hat mir vorallem während den Arbeiten an den beiden Motoren gute Dienste erwiesen. Dabei sind mir natürlich auch die Schwachstellen deutlich geworden, welche ich bei der Erweiterung zu beseitigen versucht habe.
Besonders gestört hat mich die Tatsache, dass der Kran nicht ohne gröberen Aufwand über die Garagenlängsseite verschoben werden konnte - Die Querträger lagen einfach auf den Holzbalken auf. Um dies zu ändern, müssen zwei Voraussetzungen gegeben sein: zunächst müssen Rollen an den Querträgern zum Verschieben vorgesehen werden und weiters muss der Abstand zwischen den beiden Querträgern fixiert werden. Auch wollte ich die Rollen so gestalten, dass diese nur beim Verfahren des Krans die Last tragen, ansonsten aber die Querträger satt auf den Holzbalken aufliegen, damit erstens die Rollen bei Dauerbelastung keine Dellen bekommen und zweitens der Kran während der Arbeit nicht unbeabsichtet versetzt wird.
Auf Grund der niedrigen Deckenhöhe musste ich Rollen mit einem möglichst geringem Durchmesser verwenden - dies bedingt natürlich eine geringere Belastbarkeit. Zum Ausgleich habe ich zwei Rollen mit einer Traglast von je 100kg nebeneinander gesetzt und jeweils so ein Rollenpaar vor und nach dem Querträger vorgesehen. Damit verteilt sich die gehobene Last auf gesamt 16 Rollen!
Von den ersten Ideen zur Realisierung
Da ich den bestehenden Kran nicht komplett demontieren wollte, habe ich eine Art Schelle gebaut, die den Querträger und den künftigen Längsträger zur Abstandsfixierung (der beiden Querträger) verbindet.
Die Halterung für die Rollenpaare wird oben mit dem Längsträger verschraubt. Dazu muss in den Träger die Gewindebohrung gesetzt werden. Ich habe einen Zylinder mit Gewindebohrung, der exakt in den Träger eingepasst wird, eingeschoben und mit dem Träger von außen verschweißt. Wird die Schraubverbindung der Halterung festgezogen, zieht sich der Längsträger nach oben - die Rollen werden über die Halterung belastet. Löst man die Schrauben sinkt er ab, bis er am Holzbalken aufliegt und die Rollen werden entlastet. Zur besseren Lastverteilung und damit die Rollen leichter gleiten, habe ich nun über die komplette Länge der Holzbalken Stahlbleche aufgelegt.
Ein weiteres Ärgernis war, dass beim Verfahren des Längsträger, auf dem die Winde läuft, dieser immer wieder verkantet, da eigentlich überhaupt keine Führung vorhanden ist. Außerdem sind die grünen Rollen fast zu hoch und schleifen bei entsprechender Positionierung leicht am Lampenkörper.
Zur Abhilfe habe ich die Halterung für die (neuen, kleineren) Rollen so umkonstruiert, dass auf jeder Seite zwei Rollen verwendet werden und damit immer ein (halbwegs) gerader Lauf garantiert ist.
Um den Laufkran unter Last besser verschieben zu können, habe ich außen nochmals zwei Formrohre, welche mit Ösen versehen wurden, montiert. An den Ösen können Seile oder Ketten montiert werden, an denen der Kran dann gezogen wird.




















