Während der vorangegangenen Arbeiten ist mir mehrmals aufgefallen, dass die hintere Stirnseite des Motorblocks, an welcher der Motorständer angeschraubt ist, nur schwer zugänglich ist, da zwischen den Montagearmen und dem Motor des Steyr 288 zu wenig Platz ist. Problematisch ist auch, dass die Arme des Motorhalters nur zu wenigen Gewindebohrungen des Motorblocks reichen.
Ich habe daher beschlossen, eine Adapterplatte zu bauen, mit deren Hilfe all diese Problemchen zu lösen sind.
Die Adapterplatte besteht aus 10mm Stahl und ist so bemessen, dass sie alle Bohrungen des oberen und unteren Motorgehäuses abbilden kann. Diese sind ganz einfach von der Anschlußplatte (zwischen Motor und Kupplungsglocke) zu übernehmen. Über das große Loch in der Mitte können alle Schraubverbindungen beim hinteren Abschlußdeckel erreicht werden.
Für die vier (4) Montagearme gibt es eigene Bohrungen auf der Adapterplatte, damit die anderen Bohrungen für die wahlweise Verbindung zum Motorblock zur Verfügung stehen. Das obere bzw. untere Motorgehäuse wird dann mit großen "Beilagscheiben" (Distanzhülsen 120mm lang) und Gewindestangen an der Adapterplatte befestigt.
Nachteilig wirkt sich bei dieser Konstruktion der damit weit nach vorne verlagerte Schwerpunkt aus - der Motorblock kippt nach vone ab. Wird nicht am Block gearbeitet, habe ich diesen an der Vorderseite mit Holzstücken abgestützt.
Auch habe ich den originalen Hebel zum Drehen des Motors durch einen wesentlich längeren ersetzt, womit sich das Drehen deutlich leichter gestaltet.





