Wie auf den einleitenden Bildern erkennbar ist, sind alle Elemente, die letztlich die Kupplung des Steyr 288 bedienen, mit einer dicken Schicht, welche sich aus Kupplungsabrieb, Öl, Fett und Dreck zusammensetzt, überzogen. Für eine ordentliche Restaurierung müssen diese natürlich ordentlich gereinigt und wieder in einen möglichst originalen Zustand versetzt werden.
Neben dem üblichen reinigen, sandstrahlen, lackieren/pulverbeschichten/brünnieren, muss man besonders dem Ausrücklager spezielle Aufmerksamkeit zukommen lassen. Ich war der Meinung, dass mein Ausrücklager durchaus noch einige Jährchen dienen darf, da es sich auch vor meiner Behandlung leicht und vorallem ohne Geräusche drehen ließ und auch Nichts (keine Fremdkörper im Lager oder abgenutzte Kugeln, etc.) beim Drehen fühlbar war.
Das Lager wurde von mir daher komplett in Waschbenzin entfettet/gereinigt und im Anschluss mit Molykote BR2 neu eingefettet. Um das Fett in das Lager zu bekommen, habe ich eine Spritze (ohne Nadel) verwendet.
Die weiteren Teile wurden von mir neu lackiert bzw. pulverbeschichtet oder brüniert. Während der Reinigung konnte ich an allen Teilen noch Reste der ursprünglichen Oberfläche erkennen und diese dementsprechend gestalten. Einzig die Rückholfeder, Ausrückgabel und -hebel und die ES-Bolzen (verbindet den Ausrückhebel bzw. das Kupplungspedal beweglich mit den beiden Gabelköpfen) waren ursprünglich sicherlich nicht brüniert sondern wahrscheinlich blank (Feder, Aurückgabel und -hebel) bzw. vernickelt.




















