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Halterung für die Batterien

Steyr 288: Linke Batterie mechanisch korrekt befestigtUm irgendwann wieder ein gültiges Pickerl für den Steyr 288 zu bekommen, ist es angeblich notwendig, dass die Batterie(n) mechanisch gesichert werden. Die ursprünglich verbauten 6V Batterien am linken und rechten Trittbrett waren mehrfach gesichert.

 

  • Zunächst standen die Batterien auf Gummiunterlagen - je zwei Streifen pro Batterie. Dies reduziert den Reibbeiwert (auch Reibungskoeffizient oder Reibungszahl) deutlich.
  • Weiters sind an den Trittbrettern Haltewinkel verschweißt, die ebenfalls ein Verrutschen verhindern sollen.
  • Je nach Baujahr gibt es noch ein Spannband, dass die Batterie mit dem Trittbrett verzurrt und auch die Abdeckung (Deckel) der Batterie hält. Diese Konstruktion wurde mehrmals verändert, wahrscheinlich auch deswegen, weil der Deckel ursprünglich aus Blech, später aus Kunststoff gefertigt wurde.

Ich habe mich dazu entschlossen, die für mein Baujahr vorgesehene Konstruktion wieder zum Einsatz zu bringen, da

  • wieder zwei von der Größe passende Batterien verwendet werden - die Haltewinkel und auch die Deckel passen daher von ihren Abmessungen,
  • die neuen Batterien über versenkte Pole verfügen und damit die Kurzschlussgefahr mit dem Blechdeckel schon deswegen nahezu ausgeschlossen ist
  • und damit natürlich auch die historisch passende Version zum Einsatz kommt.

In dieser Version wird das Spannband über die schmälere Seite der Batterie geführt und an der Trittbrettaußenseite unten in einem am Trittbrett verschweißten Haltewinkel eingehakt. Auf der Trittbrettinnenseite wird der am Spannband angebrachte Gewindestift durch eine Bohrung im Trittbrett geführt und von unten verschraubt. Auf der Batterie selbst liegt noch der Spannbügel auf, welcher die Zurrkraft effektiv auf die Batterie überträgt. Auf dem vom Spannbügel herausragenden Gewindebolzen wird dann der Deckel aufgeschraubt.

Wie ich den Traktor erworben habe, war nur eine - viel zu lange - 12V Batterie auf der linken Seite installiert. Die Haltewinkel am Trittbrett waren entfernt worden bzw. dem Rost zum Opfer gefallen. Die Trittbretter habe ich im Zuge der Restaurierungsarbeiten komplett neu gefertigt - vgl. Bericht "Trittbretter/Fussboden". Später habe ich dann wieder die Haltewinkel an den korrekten Positionen angebracht - vgl. Bericht "Überlegungen zur Elektrik/Batterien/Trittbrettern". Die Deckeln, Haltebänder und -bügel fehlten komplett - diese habe ich irgendwann aus einer Schlachtung erstanden. Allerdings waren die Haltebänder schon in einer anderen Ausführung und außerdem viel zu lange für die jetzt zum Einsatz kommenden Batterien.

Ausgehend von den Skizzen im Ersatzteilverzeichnis habe ich diese neu gefertigt. Erwähnen möchte ich, dass auf dieser Skizze die Haltebänder verkehrt eingezeichnet sind - der Gewindestift wird an der Innenseite durch das Trittbrett geführt! Die Grundmaße der Spannbänder könnt Ihr der Werkzeichnung entnehmen - ein exaktes Anpassen an die Gegebenheit bei Eurem Traktor bzw. bei den von Euch verwendeten Batterien wird aber wohl notwendig sein.

Steyr 288: Gewindebolzen mit Halteplatte zum Schweißen vorbereitetSteyr 288: Gewindebolzen mit Halteplatte verschweißtSteyr 288: Gewindebolzen mit Halteplatte verschweißtSteyr 288: Gewindebolzen, Halteplatte mit Spannband verschweißt

Zur Lackschonung habe ich an den neuralgischen Punkten Gummieinlagen hinzugefügt. Insbesonders als Unterlage für die Unterlegscheibe erscheint mir das wichtig! Weiters ist es von Vorteil, am Spannbügel eine dickere Einlage (bei mir 8mm) aufzulegen, damit der Deckel beim Festschrauben satt am Bügel aufliegt.

Steyr 288: linke Batterie eingesetztSteyr 288: Spannbügel auf die Batterie aufgesetztSteyr 288: zusätzliche Gummiauflage am SpannbandSteyr 288: Spannband fertig montiert

Steyr 288: Gewindebolzen an der Innenseite durch das Trittbrett geführtSteyr 288: Spannband an der Außenseite eingehakt, an der Innenseite am Gewindebolzen verschraubt

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